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Beeskow

Wahrhaft wehrhaft präsentiert sich die Stadt Beeskow seit dem 13. Jahrhundert. Eine Stadtmauer mit einst neun Türmen schützte die Beeskower seit Mitte des 15. Jahrhunderts vor ungebetenen Besuchern. Aber heute sind Gaste in der Kreisstadt des Landkreises Oder-Spree jederzeit herzlich willkommen und dazu eingeladen, die Stadt zu erkunden und all ihre Facetten zu entdecken. Denn hier Bilden Geschichte, Kultur und Natur eine interessante, spannende und gleichzeitig erholsame Einheit. Verpassen Sie bei einem Besuch in Beeskow keinesfalls den Aufstieg auf den Bergfried im Zentrum der Beeskower Burg. Hat man die Laterne die Spitze in 30 Metern Hohe – erreicht, entfaltet sich vor dem Besucher ein unerwartet weites

Panorama von Beeskow und der umliegenden Spreelandschaft. Die Burg rund um den Bergfried selbst wurde bereits 1272 urkundlich erwähnt.

Heute präsentiert sich der gesamte Burgkomplex als Kultur- und Bildungszentrum und bietet eine malerische Kulisse für verschiedenste

Veranstaltungen. Aus der Mitte des historischen Beeskow reckt sich die St. Marienkirche nach oben und grüßt den Besucher – gleich aus welcher

Himmelsrichtung er kommt. Am Fuß von St. Marien öffnet das Älteste Haus seit 1995 seine Pforten für Besucher. Dieses Fachwerkhaus gilt in der östlichen Mark Brandenburg als jenes mit den meisten Jahren auf dem Buckel. Beeskow hat nicht nur Historisches und ein interessantes Umland zu bieten,

sondern vor allem eines: viel Wasser. Deshalb sind auch die Möglichkeiten

für Radtouristen und Wassersportfreunde– sich am, im und auf dem Wasser zu tummeln und zu erholen – fast unbegrenzt. Die Spree tragt den Wassertouristen vom Spreewald bis nach Beeskow, wo sie sich sozusagen vor

der Haustür dahinschlängelt. Von dort aus kann der Freizeitkapitän sein Boot direkt bis nach Berlin steuern.

 

KulturHochBurg am Ufer der Spree

Burg Beeskow

Die Burg Beeskow, in einer Urkunde von 1316 erstmals erwähnt, kann auf eine

wechselvolle Bau- und Nutzgeschichte zurückblicken. Sie gehörte damals den

Herren von Strehle, den Besitzern der Herrschaft Beeskow-Storkow, und bildete mit den Burganlagen von Lieberose, Friedland und Storkow sowie weiteren kleinen Befestigungen ein dichtes Netz von Wasserburgen. 1555/56 gelangte das bischöfliche Anwesen als Pfandbesitz an den Markgrafen Johann von Küstrin. Von dessen Erben übernahm es im Jahre 1575 der Kurfürst

von Brandenburg. Seitdem blieb das Burggelände im Besitz der Hohenzollern

und diente bis 1915 als Verwaltungsgebäude. Danach erwarb die Stadt das Anwesen und nutzte es ebenfalls für Wirtschafts und Verwaltungszwecke.

1945 brannte nach Angriffen der Ostflügel aus, trotzdem blieb der größte Teil der Burganlage erhalten und konnte nach Aufräumarbeiten als Unterkunft für Flüchtlingsfamilien genutzt werden. Heute befindet sich auf dem Gelände ein

Kulturzentrum. Zu sehen sind historische Ausstellungen zur Beeskower Region, zeitgenössische Kunst sowie ein wunderbarer Blick vom 30 m hohen Bergfried auf die Stadt und die Spreelandschaft um Beeskow.

Spreeregion | Kultur & Freizeit

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Burg Beeskow

Bildungs-, Kultur- & Ausstellungszentrum des LOS

Frankfurter Straße 23 | 15848 Beeskow

T. 03366 352701 |

www.burg-beeskow.de

Kultur & Freizeit | 15

Öffnungszeiten

April bis September

Di bis So 10-18 Uhr

Oktober bis Marz

Di bis So 11-17 Uhr

Stadt- und Regionalmuseum Bergfried mit Aussichtsplattform Ausstellungszentrum mit wechselnden Kunstpräsentationen Musikmuseum Beeskow – Das Museum mechanischer Musikinstrumente ab Frühjahr 2018

Zahlreiche Veranstaltungen auf dem Hof und im Konzertsaal finden ihr Publikum weit über die Region hinaus. Den Veranstaltungsplan erhalten Sie in der Tourist-Information der Stadt Beeskow.

 

Burg Beeskow

 

Burg Beeskow